Leihkrippen vom Verein der „Steyrer Krippenfreunde“

 

Die Krippen können gegen ein geringes Entgelt für den Verein entliehen werden. Sämtliche Einzelheiten sind mit dem zuständigen geschäftsführenden Obmann zu vereinbaren. Der erzielte Reinerlös wird im Sinne des Zweckes der Statuten für die Erhaltung, ehrenamtliche Restaurierung und Weiterverbreitung des Kulturgutes "Krippe" verwendet. 


 

 

Keramikkrippe in Muschelform

 

 

 

Eine in Muschelform dargestellte Keramikkrippe (28 cm x 22 cm x 25cm BTH), die außen grünlich und innen von hellbraun bis dunkelbraun glasiert ist, hat in der kleinsten Wohnung für das Fest Christi Geburt Platz. Links und rechts sind in rotbraunem Ton geformte Zedernbäume zur Krippenabgrenzung positioniert. Als Figuren sind die sogenannten Loahmmandel der Region Steyr- Ennstal verwendet worden.

 


 

  

Naive Kleinkrippe

 

 

Kleine offene Krippe im Grundplattenausmaß von (30 cm 22 cm x 27 cm BTH) mit Rückwand und Seitenbegrenzung in naiven Stil. Der Zaun im Vordergrund zeigt eine Stilmischung aus dem Orient und Abendland. Der Geburtsgrotte ist ein mit Holzschindeln gedeckter massivholzförmiger Stalleingang vorgelagert. Die Vegetation wurde typisch alpenländisch mit Föhrenzapfen als heimische Nadelbäume und die Flechten als Buschwerk ausgeführt.  Die Figuren sind reliefförmig handmodellierte sowie gebrannte Tonfiguren (Loahmmandel) .

 


 

 

 

 

Wurzelstockkrippe

(derzeit im Krippen und Konversationszentrum der OÖ. Landeskrippenbauschule, vulgo: Ölerhaus)

 

 

 

Ein Olivenwurzelteil aus Israel im Ausmaß 25 cm x 20 cm x 25 cm  (BTH) wurde zu einer ansehbaren Höhlenkrippe entsprechend umfunktioniert. Die Figuren wurden aus Haselnussstäbchen, gerundete Zahnstocher, getrocknete kugelförmige Beerenfrüchte sowie kleine Holzkugeln zu einer zwei cm großen Einheit, je nach Tätigkeitsdarstellung, zusammengefügt. Die gesamte Wurzelstockkrippe ist naturbelassen.

 


 

 

Christkindlkrippe

 

Eine Kastenkrippe in der Größe  45 cm x 30 cm x 35 cm. (BTH) Diese Krippe, mit dem rechtsseitig positionierten Viehunterstand als Geburtsstätte, präsentiert das Bild vom Steyr – Unterhimmel mit Blickrichtung zur Wallfahrtskirche Christkindl. Der künstlerisch gefertigte Hintergrund wird durch einen wunderschönen alten Bilddruck, der Unterhimmel, die Engelsstiege und die Wallfahrtskirche zeigt, um 1930 dargestellt. Beidseitig sind waldmäßig zahlreiche Nadelbäume, die aus Haselnussäste gefertigt worden sind, situiert.

 


 

 

Bilderrahmenkrippe in schlichter Form

  

Diese Hängekrippe im Ausmaß von (50 cm x 13 cm x 40 cm BTH) und einer geringen Tiefe mit ihrer naiven Ausführung kann jederzeit als Wandbild eingesetzt werden.

Der Krippenberg ist in Form eines Serpentinenweges etagenförmig ausgeführt. Als Figuren sind reliefförmig handmodellierte sowie gebrannte Tonfiguren, sogenannte Loahmmandel aus der Region Steyr-Garsten-Ennstal, mit Erdfarben gefasst (bemalt), eingesetzt.

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Neapolitanische Korkeichenkrippe

 

Bei dieser Krippe im Ausmaß von (54 cm x 41 cm x 50 cm BTH) mit einer Tiefe von 40 cm ist der gesamte Krippenberg aus der Rinde der Korkeiche, die aus dem Großraum Süditaliens eingeführt wurde, erstellt.

 

Die personifizierte Krippendarstellung im engeren Krippenbereich – Geburtsstätte - sind bekleidete Figuren aus der neapolitanischen Krippenwelt. Auf dem Krippenberg im Hintergrund wurden selbstmodellierte gebrannte Tonfiguren neben den typischen süditalienischen. Wohnobjekten eingefügt.

 

 


 

 

Ennstaler Kastenkrippe

 

 Diese Krippe im Ausmaß von (44 cm x 45 cm x 40 cm BTH) entspricht einer der vielen unterschiedlichsten Ennstaler Krippen, wie sie in der zweiten Hälfte des 19. JH von den Taglöhner der Sensen- bzw. Nagelschmieden in der Region Steyr als Heimarbeit für Zusatzeinkünfte gebaut wurden.

 

Der holzförmige mit Bretterdach versehene Eingang zur Geburtsgrotte und der Krippenberg entsprechen einer der herkömmlichen Krippenbauarten des Voralpenlandes im Steyr- und Ennstal.

 

 

 


 

Heimatliche Krippe mit Hirschgeweihstall

(wurde bereits als Ehrengeschenk einem deutschem Staatsbürger, der psychische Unterstützung in einer schwierigen Lage leistete)

 

Bewegliche bekleidete Figuren in einer Größe von ca.7 cm.

 

Ausmaß: 50 cm x 30 cm x 35 cm 


 

 

 

 

 

 

 

 

Kastenkrippe

 

 40 cm x 28 cm x 37 cm (Breite Tiefe Höhe)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Orientalische Krippe mit Steinzeugfiguren 

 

Die Orientalische Krippe ist auf zwei Grundplatten im Gesamtausmaß von (140 cm x 40 cm x 56 cm BTH) aufgebaut und für eine Figurengröße von ca. 9 bis 9,5 cm konzipiert.

Die Krippe besteht aus Herbergesuche (linker Teil) und Geburtsgrotte (rechter Teil).

 


 

 

 

 

 

 

Kastenkrippe

  

57 cm x 36 cm x 42 cm (Breite Tiefe Höhe)

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 Heimatliche Krippe (offene Bauform)

 55 cm 36 cm 44 cm (BTH)

 

Auf der unteren Ebene befinden wich 6 cm und im oberen Bereich 4 cm Kunststofffiguren.

 

 

 

zusätzliche Bilder zur Heimatlichen Krippe mit 6 cm Kunststofffiguren 

 


 

 

 

Orientalische Krippe (offene Bauform)

(mit altem Hintergrund, neuer Hintergrund wurde einem orientalischen Wüstenort angepasst)

 

65 cm x 38 cm x 44 cm (BTH)

 

In dieser Krippe sind 7 cm große, bekleidete  Figuren eingesetzt.

 

 

 

 

Bilder zu der oberhalb bezeichneten Orientalischen Krippe mit bekleidete 7 cm Figuren

 


 Heimatliche Krippe im Stil des Salzkammergutes

(offene Bauweise)

 

Die heimatliche Krippe ist auf einer Grundplatte im Ausmaß von 90 cm mal 60 cm situiert und für eine Figurengröße von 10 cm ausgelegt. Die Krippe besteht aus einem Wohntrakt mit angebautem Holzschuppen, frei stehender Stall und sonstigem Krippenzubehör. Der Wohntrakt mit Schindeln gedeckt und Steinen beschwert im Stil des oberösterreichischen Alpenvorlandes um Mitte des Jahrhunderts.  Der Unterbau ist in massivem Mauerwerk und das Obergeschoss in Holzbalkenausführung mit zwei Dachgaupen dargestellt. Die Geburtsstätte präsentiert sich an der Vorderfront in Holzausführung ähnlich einer Scheune, die Seitenwände sowie die Rückenwand sind im festen Mauerwerk ausgeführt. Das Dach ist mit handgehackten Brettern gedeckt und mit Steinen beschwert. Die einzelnen heimatlichen Geländeformationen sind teilweise mit alpenländischen Zäunen und Geländemauern voneinander abgegrenzt. Die Botanik sowie die Wasserentnahmestelle für die Schafe – hier Auffangbecken – entsprechen dem Alpenvorland von Oberösterreich (Salzkammergut). Die abendländischen Krippenfiguren sind original „Marolinfiguren“. Diese Figuren werden heute noch handbemalt, gefertigt

 

zusätzliche Bilder zur Heimatlichen Krippe mit 10 cm Marolinfiguren

 


 

Heimatliche Krippe im Stil des Salzkammergutes

 (offene Bauweise)

 

Die heimatliche Krippe ist auf einer Grundplatte im Ausmaß von 80 cm mal 60 cm situiert und für eine Figurengröße von 9 bis 9,5 cm ausgelegt. Die Krippe besteht aus einem Wohntrakt, Stall und dem sonstigen Krippenzubehör. Der Wohntrakt mit Schindeln gedeckt und Holzdachrinnen ist im Stil des oberösterreichischen Alpenvorlandes - Untergeschoss gemauert, Obergeschoss mit Balkon und in Holzbalkenausführung – dargestellt. Der Stall ist in uriger bzw. rustikaler Ausführung unter Ausnützung der bestehenden Vegetation bzw. Felsblöcke erstellt und mit überlappten, händisch gehackten Brettern gedeckt. Die einzelnen heimatlichen Geländeformationen sind teilweise mit alpenländischen Zäunen und Geländemauern voneinander abgegrenzt. Die Botanik sowie die Wasserentnahmestelle für die Schafe - hier Holzbrunnen – entsprechen dem Alpenvorland von Oberösterreich (Salzkammergut). Die Figuren – Hl. Familie, drei Hirten, Hl. Drei Könige, sowie 6 Schafe – sind sehr alte (Fertigung um ca. 1950), ein original „Marolinfigurensatz“. Diese Figuren wurden noch mit eigens behandeltem Papiermaschee, in einem sehr aufwendigen Verfahren, gefertigt. Die restlichen sind bereits „Marolin-Plastik“-Figuren aus der Jetztzeit


 

 

Ennstaler Kastenkrippe, vulgo: Nagelschmiedkrippe 

 (Nagelschmiedkrippe mit Motiven von der Christkindlstadt Steyr)

 

Um 1800 entwickelte sich in der Region Steyr die Form der Kastenkrippe mit den Loahmmandeln. Loahmmandeln (reliefförmig), sie sind aus Ton, wurden in Modeln geformt und im Ofen oder in den Essen der Handwerksbetriebe gebrannt. Die Herstellung dieser Loahmmandelfiguren ist in Steyr seit 1800 nachweislich beurkundet. Viele der alten Steyrer Modeln sind noch im Besitz des Museums der Stadt Steyr, wenige Kopien befinden sich in privater Hand, auch die „Steyrer Krippenfreunde“  sind Inhaber von derartigen Modeln in verschiedenen Größen. Da diese Krippen vorwiegend in Heimarbeit von den Taglöhnern der Nagel- und Sensenschmiede hergestellt wurden, werden sie in den Aufzeichnungen auch „Nagelschmiedkrippen“ genannt. Die gegenständliche Kastenkrippe hat ein Ausmaß von 60 cm mal 40 cm mit einer Tiefe von 30 cm. Im Vordergrund ist die Geburtsstätte Christi in Form eines Stalles mit der Anbetung durch die Hirten und Huldigung der Drei Hl. Könige dargestellt. Im Mittelbereich befinden sich Nachbildungen von verschiedenen historischen Bauwerkern aus Steyr sowie linkseitig die Silhouette der Stadt und rechtseitig die Schafherde mit den Hirten. Im Hintergrund sind die weltberühmte Wallfahrtskirche „Christkindl“ und  Berge aus dem Steyr- bzw. Ennstal situiert. Die reliefförmig gebrannten Tonfiguren sind Abdrücke von nachgemachten Originalmodeln der Region Steyr- u. Ennstal sowie Nassereith in Tirol. Die Farbzusammenstellung  der bemalten Figuren entspricht den Originaldarstellungen


 

Scherenschnittkrippenweg

 

 

 

 

Hier: Der Weihnachtsstern

 

 

Jesus geht aus dem Zelt Davids hervor. Er ist die Sonne, das Licht. Sein Zelt ist der Mittelpunkt des Weihnachtssterns.

  

Aus verschiedenen Richtungen kommen die Heiligen Drei Könige auf drei Strahlen zu Christus, auf dem vierten geht ein Hirte mit seiner Herde. Er wird sicher das verlorene Schaf, das abseits liegt, mitnehmen.

 

Der fünfte Strahl, zwischen dem alten und dem neuen Jerusalem, ist leer. Er führt genau auf den Betrachter zu .....

 

 

(Beschreibung aller Stationen siehe unter Krippen/Scherenschnittkrippen)

 

Bilder aller Stationen des Scherenschnittkrippenweges

 


 

„Steyrer Kripperl“

 Nachbau im Maßstab 1:2 des Stabpuppentheaters

 

 

Die Steyrer Krippenfreunde haben zur Steigerung der Krippentouristen in der Christkindlstadt Steyr das Steyrer Kripperl im Maßstab von 1:2 naturgetreue nachgebaut. Das Steyrer Kripperl ist das einzige bespielbare Stabpuppentheater im deutschsprachigen Raum. Zur Adventzeit werden im Steyrer Kripperl weihnachtliche Vorführungen in Mundart dargeboten.

 

Im Vordergrund des Steyrer Kripperl´s sind sehr alte Berufe dargestellt, linksseitig die „Schlögler oder Pilotenschlager“, rechtsseitig die „Zimmerleute“ und die „Bergleute“. In den unteren und oberen Bogenhallen werden aus „Atl-Steyr“ die Handwerker und das Gewerbe um 1800 präsentiert.

 

Unten v.l.n.r. der „Hammerschmied“, der „Schleifer“, der „Binder“, die „Messer- und Nagelschmiede“, der „Krippenberg mit Grotte“, der „Wagner“, der „Hufschmied“ und das „Bergwerk“.

 

In der oberen Reihe linksseig, der „Müller“, der „Bäcker“, der „Drechsler, der „Weber“ und der „Fleischer“ sowie auf der rechten Seite der „Schneider“, der „Schuster“, der „Tischler“ und der „Seiler“. Auf der der dritten Ebene sind die Bürgerhäuser vom „Bader“ (alte Form von Arzt), die „Lotterie“, der „Bäcker u. Nazl“, das „linke und rechte Stadttor“, die „Traubenwirtin“ und das Haus des „Lotterspielers“ situiert.

 

Die fünfte Ebene zeigt linksseitig verschiede „Bürgerhäuser“ und rechtsseitig das „Schloss Lamberg“.

 

Bilder vom Steyrer Kripperl (Nachbau)

 


 Fasten - bzw. Passionskrippe in Kastenform mit Loahmmandl (halbrelief-Figuren aus Ton)

 

 

Die kastenförmige Fasten- bzw. Passionskrippe zeigt einige Stationen von der biblischen Darstellung der Karwoche. Der Leidensweg von Jesus beginnt mit dem „Letzten Abendmahl“, in der Mitte der ersten Ebene dargestellt, im christlichen Wohnbereich von Jerusalem.

 

Auf der zweiten Ebene wird das „Gebet von Jesus am Ölberg“, der „Verrat durch Judas und die Gefangennahme Jesus“, sowie die „Verurteilung durch den Stadthalter Pontius Pilatus“ verkörpert. 

 

Der Übergang zur dritten Ebene zeigt „Jesus am Kalvarienberge – fällt unters Kreuz“, christentreue Begleiter stehen hilfsbereit neben dem geschwächten Jesus. Auf der obersten Ebene wird die „Kreuzigungsszene“ das bewachte „Grab mit dem Leichnam“ sowie im Hintergrund die Stadt Jerusalem präsentiert. Über der Grabstätte ist die Darstellung der „Himmelsfahrt Christi“ integriert. Die reliefförmigen gebrannten Tonfiguren sind wie die sogenannten „Loahmmandel“ aus den Weihnachtskrippen nach geschnitzten Grundfiguren aus den 50er Jahren des 20. JH modelliert.

 

Detailfotos von dieser Fasten- bzw. Passionskrippe

 


Fasten- bzw. Passionskrippe in offener Form mit Loahmmandl

(diese Krippe wurde 2020 verkauft)

 

 

 

Bei dieser Fasten- bzw. Passionskrippen werden einzelne Stationen vom Leidensweg Jesus Christus publiziert.

 

Die gesamte biblische Darstellung beginnt mit dem freudigen „Einzug von Jesus“, auf dem Esel reitend, in Jerusalem auf der rechten unteren Seite. Linksseitig wird das „Letzte Abendmahl“ von Jesus mit seinen Aposteln dargestellt.  

 

Auf der mittleren Ebene wird das „Gebet von Jesus am Ölberg“, der „Verrat durch Judas“ und die „Gefangennahme Jesus“ sowie die  „Verurteilung durch den Stadthalter Pontius Pilatus“ gezeigt.

 

Beim Übergang zur oberen Ebene entlang des Kalvarienberges ist „Veronika mit dem Schweißtuch“ integriert. Auf der dritten Ebene befindet sich rechtsseitig die „Kreuzigungsszene“, mittig das „Grab mit den Wächtern“, sowie linksseitig das „Zusammentreffen der Jünger mit dem auferstandenen Jesus zur Emmaus“. „Himmelsfahrt Christi“ ist über der Grabstätte mit dem Leichnam angeordnet.

 

 Die reliefförmigen gebrannten Tonfiguren sind wie die sogenannten „Loahmmandel“ aus der Weihnachtskrippe nach geschnitzten Grundfiguren aus den 60er Jahren des 20. JH modelliert. Die grelle Kolorierung der einzelnen Figuren ist der orientalischen Farbgebung zum Zeitpunkt des 1.JH nachvollzogen.


  

Der Leidensweg Christi in der Fastenkrippe mit bemalten Papierfiguren (Original aufgebaut in der Pfarrkirche von Götzens, Tirol,) ca. 16 – 18 cm hoch, aus der Hand des Künstlers Georg Hallers 1772 – 1838.

 

 

Fünfundreißig Einzelszenen werden hier dramatisch zur bewegenden Aufführung gebracht. Sie hebt an mit Christi Abschied von seiner Mutter, den Jüngern, führt zu Verrat, Folterung und Prozess und hat ihren Höhepunkt in der Kreuzigung. Ausmaß: 140 cm x 70 cm x 65 cm (BTH).

 

Die Auferstehung selbst, als eigentliche Krönung des gesamten Erlösungsprozesses, findet sich szenisch in der Kreuzabnahme, der Grablegung und abschließend in der Figur des siegreich Auferstandenen in der zentralen oberen Mitte.

Auffallend ist aber, dass die Figur des Judas besonders herausgearbeitet ist: neben Christus hat er die meisten (fünf) Auftritte - Verrat des Judas, Judaskuss, die 30 Silberlinge, seine Verzweiflung und seine Reue, die letztlich zum Selbstmord durch Erhängen führen. Gerade sein Selbstmord wird erzählerisch betont, indem ihm noch das Auftreten von Teufeln in Tiergestalt, darunter ein katzenartiger mit dem Beutel mit den 30 Silberlingen, beigesellt sind. Judas als tragische und, als treibende Kraft in der Erlösungsgeschichte, leider oft auch theologisch verkannte Gestalt.
Diese Fastenkrippe sollte unbedingt mit Muße betrachtet werden, ein schnelles Hinschauen genügt nicht. Hilfreich wären ausgedehnte Kenntnisse des Neuen Testamentes, um s
ich in das gesamte Geschehen, trotz der Bilderfülle, hineinleben zu können

Zusätzliche Bilder zur Fastenkrippe mit bemalten Papier-Ausschneidefiguren